Sonne, Schnee und gute Laune - Skilanglauf

Nicht nur das alpine Skivergnügen erfreut sich regelmäßiger Beliebtheit, sondern in zunehmenden Maße auch Skilanglauf in seinen unterschiedlichen Formen und Ansprüchen. Skilanglauf hält fit, die Verletzungsgefahr ist deutlich geringer und die bisher nur selten erhobene Loipengebühr ist   wesentlich günstiger als z.B. Liftkarten.

Vom (Spazieren-)Gehen im Schnee über das Skiwandern zum klassischen Skilanglauf und zum Skaten reichen die Bewegungsformen, die mit unterschiedlichen Ski realisiert werden können.
Wichtig ist der Spaß an der Bewegung an frischer Winterluft!

In Abhängigkeit des Leistungsniveaus der Kursteilnehmer unterrichten wir in unseren Langlaufkursen den klassischen Stil und das sportlichere Skating. Während das Skating an entsprechende Loipen gebunden ist und eine gewisse Fitness voraussetzt, ist der klassische Stil für Jedermann (–frau) und in fast jedem Gelände geeignet.

 

Kursablauf

Die Fahrt zum Loipengebiet, z.B. Balderschwang, Knottenried (Immenstadt), Kleinwalzertal u.a., erfolgt individuell oder vorzugsweise als Fahrgemeinschaft ab Treffpunkt Rebay-Halle. Wir werden 2 Trainingseinheiten von je 2-2,5h pro Übungstag absolvieren, um uns danach auf den Rückweg nach Günzburg zu machen.

Mittagessen kann in bewährter Weise zur Mittagspause in Restaurants entlang der Loipen eingenommen werden.

Mitmachen kann jeder der Interesse hat. Auf unterschiedliche Vorraussetzungen wird durch entsprechende Übungen und Geländegegebenheiten eingegangen.

Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin des Langlaufkurs 2010

 

 

 

Ausrüstung

Da wir ständig in Bewegung sind, wird sich der eine oder andere Schweißtropfen nicht vermeiden lassen.
Aus diesem Grund ist es wichtig trockene Sachen zum Überziehen bzw. zum Wechseln mitzunehmen. Während der Übungsstunden ist eher atmungsaktive leichte und in mehreren Schichten getragene Kleidung zu empfehlen. Mütze und Handschuhe nicht zu vergessen.
Etwas zum Trinken (z.B. Tee) und zum Essen (z.B. Müsli-Riegel) sollten ebenfalls eingepackt werden.

Zur Standardausrüstung beim Skilanglauf gehören ein Paar Langlaufski, ein Paar Langlaufstöcke und ein Paar Langlaufschuhe. Je nach Langlauftechnik werden spezialisierte Langlaufski verwendet. Die Ski haben grundsätzlich vorne eine nach oben gebogene Spitze und sind in der Mitte nach oben gekrümmt (Skispannung). Man unterscheidet zwischen klassischen Langlaufski, Skatingski und Kombiski (wie der Name schon sagt, eine Kombination der beiden ersten Skitypen).

Eigene Langlaufausrüstungen ist selbstverständlich von Vorteil. Alternativ kann fehlendes Material meist auch vor Ort ausgeliehen werden. Die Kosten für Leihausrüstungen waren in der Vergangenheit recht günstig.
Bitte machen Sie uns bei der Anmeldung oder spätestens am Treffpunkt am Morgen darauf aufmerksam, falls Sie noch eine Leihausrüstung benötigen, damit das Loipengebiet entsprechend gewählt werden kann!

 

Klassisch und Skating

Beim Skilanglauf werden die Ski nicht nur zum Abfahren im Schnee benutzt, sondern zur Fortbewegung in allen Geländeformen. Meist werden für den Langlauf speziell präparierte Loipen in flachem oder welligem Gelände benutzt. Seit Ende der 1980er Jahre wird die klassische Technik und die freie Technik unterschieden, wobei bei letzterer die Skating-Technik Anwendung findet.

Die wesentlichen Fortbewegungsarten im klassischen Stil sind: Doppelstockschub, Doppelstockschub mit Zwischenschritt, Diagonalschritt, Halbgrätenschritt und Grätenschritt.

Die wichtigeten Grundelemente der Skating-Technik sind der Schlittschuhschritt und der Doppelstockschub. Es werden folgende Bewegungsformen unterschieden: Schlittschuhschritt ohne Stockeinsatz, Armschwungtechnik (zwei Beinabdrücke bei einem Stockeinsatz), Eintakter (bei jedem Beinabdruck ein Stockeinsatz), Führarmtechnik (zwei Beinabdrücke bei einem Stockeinsatz), Diagonalskating (Schlittschuhschritt mit diagonalem Stockeinsatz).

 

Ansprechpartner

Wolfgang Hahn (08221/4498), langlaufschule@skiclub-guenzburg.de